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50 Helfer und Unterstützer für den Schulalltag begrüßt

Sie sind nicht mehr wegzudenken im Unterricht, denn sie leisten täglich unzählige Handreichungen und geben Unterstützung, wo sie nötig ist – die Schulbegleiter, die Kinder mit Behinderungen bei dem Besuch einer Regelschule unterstützen. Und alle sind  mit ganz viel Freude, Engagement und Herzblut dabei. Zu den Aufgabenfeldern der eingesetzten Helfer gehören die Hilfestellungen während des Unterrichtes, die Unterstützung in lebenspraktischen Bereichen wie z.B. dem Sportunterricht und die Begleitung auf dem Schulweg und während der Pause.
Die 50 neuen Helfer, die am 15.08. ihren Dienst bei der Caritas aufgenommen haben, wurden nun noch einmal offiziell begrüßt.  Die Caritas ist an 32 Schulen in Dortmund mit mehr als 60 Helfern tätig. Bei den Helfern handelt es sich überwiegend um junge Menschen, die hier ihr Freiwilliges Soziales Jahr leisten. Seit Beginn der integrativen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderungen  in Dortmund vor 30 Jahren ist die Caritas in diesem Arbeitsfeld tätig. 

 

Was ist eigentlich ein Integrationshelfer?

Artikel aus einer Grundschul-Schülerzeitung.

Bestimmt habt ihr schon beobachtet, dass einige Schüler während der Schulzeit eine erwachsene  Person für sich ganz allein bei sich haben. Das sind Kinder, die bei uns GU bekommen. Das heißt Gemeinsamer Unterricht. Diese Kinder bekommen von ihren Helfern eine besondere Hilfe.

Wir haben Carolin M. interviewt. Sie ist 18 Jahre alt und Integrationshelferin von R. aus der 4a. Sie ist mit der Schule fertig und will wahrscheinlich studieren. Sie macht bei uns ein Freiwilliges Soziales Jahr. Jeden Tag arbeitet sie ungefähr 7 - 8 Stunden mit R. Sie hilft ihm bei den Haus- und Schulaufgaben und spielt viele  schöne Spiele mit R. Carolin bleibt nur ein Jahr an dieser Schule. Wir haben sie gefragt, ob es auch manchmal etwas schwierig mit R. ist. Sie hat zugegeben, dass er manchmal bockig ist und dann ist es schwierig, ihn zu überzeugen, seine Aufgaben zu machen. Als wir fragten, was ihr leichteste Aufgabe ist, rief sie sofort: "Spaß mit ihm zu haben". Wir wollten auch wissen, ob sie R. nur in der Schulzeit sieht oder auch privat. Bis jetzt hat sich Carolin noch nicht außerhalb der Schule mit ihm getroffen, nur in der Schule. Vielleicht kommt das aber noch. Im Unterricht ist Carolin immer in der Nähe von R., aber in der Sport-AG sitzt Carolin auf der Bank und schaut ihm zu. Nur, wenn R. mal Hilfe braucht, kommt sie dazu und hilft ihm oder macht mit.

Wir finden, Carolin macht das toll. So kann R. richtig viel lernen. Schön, dass du da bist, sonst könnte R. gar nicht auf unsere Schule gehen!