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Aktionstag für bezahlbaren Wohnraum

Aktuelles

Das neu gegründete NRW Bündnis: „Wir wollen wohnen!“ – ein Zusammenschluss aus dem Deutschen Mieterbund, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden – fordert die Landesregierung und die Fraktionen von CDU und FDP auf: „Erhalten und verbessern Sie die rechtlichen Regelungen, die dem Schutz der Mieterinnen und Mieter dienen!“ Bei einem Aktionstag vor der Reinoldikirche präsentierte das Bündnis, in dem auch die Caritas Dortmund mitarbeitet, seine Forderungen.

Bildnachweis: Michael Bodin

Christoph Gehrmann, Abteilungsleiter bei der Caritas Dortmund (links), und Gunther Niermann, Der Paritätische (rechts), erwarteten Passanten zum Gespräch über die Aktion „Wir wollen wohnen!“.
Unter anderem fordert das Bündnis die Kommunen auf, sich an der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu beteiligen. Städtische Grundstücke sollten nicht länger zu Höchstpreisen angeboten werden, denn auch hohe Grundstückspreise würden sich auf die Mieten auswirken. Insbesondere die kommunalen Wohnungsunternehmen könnten dazu beitragen, mehr öffentlich-gefördertem Wohnraum zu schaffen.

In Dortmund, so konnten es die Passanten am Aktionsstand erfahren, sind die Mieten seit 2014 um mehr als 24 Prozent gestiegen. Viele Städte und mittlerweile auch das Umland in NRW seien selbst für normalverdienende Mieter unbezahlbar. Immer mehr Haushalte würden die kritische Grenze von 30 % des Haushalteinkommens für die Wohnkosten überschreiten. In Dortmund, so konnten es die Passanten am Aktionsstand erfahren, sind die Mieten seit 2014 um mehr als 24 Prozent gestiegen.

Bildnachweis: Michael Bodin

Als Symbol für die Wohnungsnot hatten die Bündnispartner Zelte aufgebaut. Das Ganze wurde schauspielerisch untermalt durch Martin Kaysh vom „Geierabend“, der mit seiner Partnerin ein Makler-Paar spielte und die Zelte zu hohen Preisen anbot. Dabei wurden Unterschriften für die Landeskampagne gesammelt. Die Unterzeichnung ist auch online unter https://weact.campact.de/petitions/wir-wollen-wohnen möglich.

 

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