Caritas Dortmund

Upcycling – Corona-Schutz aus der Nähmaschine

Caritas Service Center: 0231 187151-21

Aktuelles

Wir haben im Rahmen unseres Upcycling Projekts „EINZIGWARE“ aus einer Vielzahl an Stoffspenden ganz wunderbare Mund-Nasen-Masken genäht!
Dafür danken wir allen Mitarbeiter*innen, die sich unmittelbar nach Projektverkündung an die Nähmaschinen gesetzt und fleißig mitgearbeitet haben! Das Ergebnis sind 100 Schutzmasken in unterschiedlichen Designs unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.
Unsere Mund-Nasen-Masken sind keine medizinischen Schutzmasken, dennoch tragen sie dazu bei, sich und seine Mitmenschen bedingt zu schützen. Die Schutzmasken halten Tröpfchen durch Sprechen, Husten und Niesen ab und bewahren davor, sich mit Schmierinfektionen durch unbewusste Berührungen im Gesicht zu infizieren. Die Masken sind individuell verstellbar, und entweder hinter den Ohren zu befestigen oder mit jeweils einem Gummiband im Nacken und auf dem Oberkopf.

Produktbeschreibung unserer Mund-Nasen-Masken:

  • 2 Stofflagen aus 100% Baumwolle
  • Futter: Vlieseline – für einen gefilterte Atmung
  • Individuell verstellbar durch Gummibänder
  • 90°waschbar
  • Nähanleitung  als PDF auf www.einzigware.de

 

Hintergrund ist die bundesweite Aktion des Deutschen Caritasverbandes:

Berlin, 25. März 2020. Atemschutzmasken sind aktuell kaum noch erhältlich und fehlen in der Corona-Krise an allen Ecken und Enden. Auch bei den sozialen Diensten und Einrichtungen der Caritas werden die Kontingente knapp. Das Upcycling-Label EiNZIGWARE der Caritas näht deshalb jetzt Atemschutzmasken und ruft zum Mitmachen auf.

Aktuell sind bereits Verteilaktionen in den Bundesländern angelaufen, um möglichst zeitnah wieder Schutzmasken zur Verfügung zu stellen. Aber bis dahin kann man sich regional selbst helfen. Das Label EiNZIGWARE ist ein bundesweites Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose. Aus gebrauchten Materialien werden hier kreativ neue Dinge hergestellt. „Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“, unterstützt Caritas-Präsident Peter Neher jede Initiative zum Schutz und zur Unterstützung der Menschen. Statt Rucksäcke, Taschen, Federmäppchen und Co nähen die Mitarbeitenden des Labels nun Atemschutzmasken.

Gerade jetzt sind die sozialen Dienste der Caritas für die Schwachen und Hilfebedürftigen wichtiger denn je. Tragen sowohl Klienten als auch Mitarbeitende eine Schutzmaske, dient dies weniger dem Eigenschutz aber dem Fremdschutz, wie die Aussagen des Virologen Professor Christian Drosten unterstreichen.

„Wir können uns mit unseren absolut gesellschaftsrelevanten Diensten und Einrichtungen keinen Rückzug aus der Versorgung erlauben. Was wir jetzt brauchen, ist ein solidarisches Handeln. Auch Schutzmasken sind systemrelevant!”, so Frank Johannes Hensel, Direktor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln.

Bislang beteiligen sich elf soziale Betriebe in ganz Deutschland an der Aktion. Täglich werden es mehr. Das Label EiNZIGWARE freut sich auch über Privatpersonen und Ehrenamtliche, die sich beteiligen. Der Bedarf ist da – auch über soziale Dienste und Einrichtungen der Caritas hinaus. Die Verteilung der Masken erfolgt dann in Eigenregie der Näherin oder des Nähers. Als Service für alle, die mitnähen möchten, hat das Label EiNZIGWARE eine Anleitung als PDF auf www.einzigware.de eingestellt.

einzigware® ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft IDA und des Deutschen Caritasverbandes. IDA wurde gegründet um insbesondere denjenigen Menschen, die nach vielen Jahren der Arbeitslosigkeit als „marktfern“ gelten durch Qualifizierung und Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt gute Teilhabechancen zu ermöglichen. einzigware® ist die Upcycling-Marke von Beschäftigungsbetrieben der Caritas in ganz Deutschland. Aktuell gehören rund 25 Standorte zur Marke einzigware® Die einzigware® -Teilnehmer_innen und Mitarbeitenden in den Beschäftigungsbetrieben sind die „Warenmeister“. Das kreative Arbeiten lässt neues Selbstvertrauen entstehen, um fit zu machen für den inklusiven Arbeitsmarkt.

Archiv

Für ältere Artikel der Caritas Dortmund nutzen Sie bitte unser Archiv:

 

Diese Neuigkeiten könnten Sie auch interessieren

Online-Beratung für Migranten

Die Corona-Pandemie war zwar nicht der Auslöser, doch sie hat das Ganze „geschubst“, wie es Frank Merkel, Leiter des Bernhard-März-Hauses, ausdrückt. Gemeint ist die Migrationsberatung per Internet.

Click to listen highlighted text!