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3 Fragen an… Praxisanleiterin Katrin Körner

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„Das Wichtigste ist die Motivation“ – Wie die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter der Dortmunder Caritas unseren Azubis helfen.

Sie geben Unterstützung bei Ausbildung und haben immer ein offenes Ohr für unsere Azubis: Unsere Praxisanleiterinnen und –anleiter. Katrin Körner hat selbst ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft bei der Caritas Dortmund absolviert, ist seit einem Jahr Praxisanleiterin und erzählt hier, was sie angehenden Pflegefachkräften rät.

Frau Körner, Sie sind Praxisanleiterin im Alten- und Pflegezentrum St. Antonius und damit für die Begleitung der Azubis im Alltag zuständig. Wie empfangen Sie neue Auszubildende?

Wir lassen es ganz langsam angehen. Zunächst gehen die Azubis einfach nur mit uns mit, schauen uns genau auf die Finger und erfahren so, was auf sie zukommt. Nach ein paar Tagen übernehmen sie dann vielleicht den Wäschewagen selbstständig. Es dauert also so etwa eine Woche, bis unsere Azubis eigenhändig anpacken. Natürlich hängt das auch immer davon ab, welche Erfahrungen sie mitbringen. Dann lernen die Auszubildenden die Grundpflege, die Pflege im Alltag, sie geben den Senioren Hilfe bei der Orientierung. Natürlich gehen unsere Azubis dafür zunächst zu den Bewohnern, die die Unterstützung auch wirklich ausdrücklich zulassen.

Was empfehlen Sie den Azubis für diese erste Zeit?

Für viele ist die Arbeit ganz neu und sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, dass die Auszubildenden fragen, fragen und immer wieder fragen. Alle Kolleginnen und Kollegen sind sehr offen und wir können alle Azubis nur bitten, alles zu fragen, was ihnen einfällt. Zugleich sollten sie alle Möglichkeiten nutzen, sich über den Beruf des Altenpflegers zu informieren. Denn natürlich kommt auch mit Schichtdienst und Arbeit an den Wochenenden einiges auf die Azubis zu. Deshalb arbeiten bei der Caritas auch alle angehenden Auszubildenden zunächst zur Probe. In dem Zusammenhang sowie im Abschlussgespräch zum Probearbeiten und im Vorstellungsgespräch thematisieren wir zudem Arbeitszeitmodelle und erklären genau, was auf die Bewerber zukommt. Sich gut zu informieren ist also wichtig.

Was sollten Auszubildende in der Altenpflege aus Ihrer Sicht noch mitbringen?

Das Wichtigste ist die Motivation für den Beruf. Wir möchten sehen, dass unsere Auszubildenden etwas lernen möchten. Ich selbst habe auch Spaß bei der Arbeit und ich möchte das an unsere Auszubildenden weitergeben. Übrigens lernen nicht nur die Azubis bei uns. Ich lerne auch oft von ihnen und den Dingen, die sie aus der Pflegeschule ganz aktuell mitbringen.

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