Caritas Dortmund

Caritas Dortmund begrüßt Mindestlohnerhöhung für Pflegekräfte

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Das Bundeskabinett billigte am vergangenen Mittwoch eine Verordnung, mit der die Empfehlungen der Pflegekommission vom Januar verbindlich werden: Grünes Licht für die Erhöhung der Mindestlöhne in Pflegeberufen. Die Caritas Dortmund begrüßt die Erhöhung dieser Mindestlöhne.

„Der Dienst am Menschen, den eine Pflegekraft leistet, ist sehr wertvoll. Diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe muss angemessen vergütet werden“, so Tobias Berghoff, Vorstand des Caritasverband Dortmund e.V. Besonders vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels sei es wichtig, auch monetär ein Zeichen dafür zu setzen, dass sich eine Ausbildung in der Pflege lohnt.

Der neue Mindestlohn zeige jedoch nur eine Untergrenze auf, so Berghoff. „Um die Tätigkeit in der Pflege fair zu entlohnen, setzen wir seit Jahren auf Tarifverträge.“ Die Caritas Dortmund vergütet ihre Mitarbeitenden nach den „Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes“, kurz „AVR“, einem Tarifvertrag, der an den öffentlichen Dienst angelehnt ist. Dieser beinhaltet auch Jahressonderzahlungen. „Mit unseren Tarifverträgen liegen wir seit jeher deutlich über den bisherigen gesetzlichen Mindestlöhnen“, erklärt Tobias Berghoff.

So verdient ein Berufseinsteiger als Pflegefachkraft im Jahresmittel ohne Zeitzuschläge etwa 18,15 Euro/Stunde. Nach einigen Jahren Berufserfahrung sind es dann etwa 20,07 Euro/Stunde. Die Endstufe gem. AVR für eine Pflegefachkraft liegt aktuell bei 22,58 Euro/Stunde. Diese Werte werden sich auch noch bis April 2022 (und darüber hinaus) aufgrund von Tariferhöhungen erhöhen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitgebern in der Branche zeichnen wir uns aber auch noch über weitere tarifliche Aspekte aus, die über den reinen Stundenlohn hinausgehen“, erklärt Tobias Berghoff. Dazu zählen beispielsweise die Betriebsrente der Katholischen Zusatzversorgungskasse (KZVK), Sonderzahlungen wie beispielsweise Leistungsentgelt, 6 Wochen Jahresurlaub zzgl. Zusatzurlaub und regelmäßige Tariferhöhungen und vieles mehr. Ein Vergleich lohnt sich also.

 

Foto: Pixabay

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