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Das Team der OGS ist umgezogen – Bewegung und Ernährung bleiben Schwerpunkte

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In hellen, großzügig geschnittenen Räumen – ganz zentral in der Dortmunder City an der Hansastraße 61 – steht seit Kurzem der Arbeitsbereich Schulische Angebote (Offene Ganztagsschule (OGS) Schulsozialarbeit) zur Verfügung. Nach dem Umzug aus dem Bernhard-März-Haus in der Nähe des Borsigplatzes haben sich Anke Sturat, Leiterin des Arbeitsbereichs, und ihr Team bereits gut eingelebt. Im Gespräch mit „Caritas konkret“ erläutert sie zudem die Forderungen aus der aktuellen Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein!“

Frau Sturat, die neuen Büros sind fertig eingerichtet. Sind Sie und Ihre Mitarbeiter hier an der Hansastraße bereits angekommen?

Ja, wir sind sehr gut angekommen und überaus zufrieden. Es gibt vier Büros sowie einen Besprechungsraum auf rund 190 Quadratmetern. Wir konnten uns auch einbringen bei der Einrichtung und Ausstattung. Besonders schön finde ich, dass wir ökologischer geworden sind. Alle Mitarbeiter fahren jetzt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro. Das ist ein toller Effekt!

Was ist der Hauptunterschied zum alten Standort in der Nordstadt?

Im Bernhard-März-Haus gab es ein Tagesgeschäft, viele Menschen kamen zu Beratungsgesprächen. Sie wollten aber nicht zur OGS. Dadurch gab es viel Bewegung auf den Fluren, was wir hier nicht haben. Es ist ruhiger. Der Besprechungsraum eignet sich zudem sehr gut für unsere regelmäßigen Gespräche mit den rund 170 Mitarbeitenden, die zum Arbeitsbereich für OGS und Schulsozialarbeit gehören, also beispielsweise Koordinatoren der Schulen oder Hauswirtschaftskräfte.

Haben sich Ihre Aufgaben auch geändert?

Anke Sturat, Leiterin Offene Ganztagsschule und Schulsozialarbeit

Mit dem Umzug hat sich meine Tätigkeit erweitert. Im Bernhard-März-Haus ist Frank Merkel der Hausleiter. Hier bin ich nun zuständig und Ansprechperson für alles rund um die Räumlichkeiten unseres Arbeitsbereichs und muss zum Bei- spiel das Arbeitsschutzgesetz berücksichtigen oder den Brandschutz organisieren, Absprachen treffen oder wissen, wo der Stromzähler ist. Aber auch für unsere Mitarbeiterin im Sekretariat, Frau Kapp, sind mehr Aufgaben dazu gekommen. Denn im Bernhard-März gab es eine Rezeption, die uns zugearbeitet hat. Das fangen wir jetzt alles auf, vor allem Frau Kapp. Generell bringt ein Umzug eine Umstrukturierung mit sich, Abläufe müssen neu organisiert werden. Das war eine Herausforderung, denn die Arbeitsstunden und Kernaufgaben des Teams muss- ten ja ebenfalls weiter Bestand haben.

Noch viel zu tun gibt es dagegen bei der Offenen Ganztagsschule an sich. Die aktuelle Kampagne mahnt, dass „gute OGS keine Glückssache“ sein dürfe. Auch von einem „Rettungspaket“ ist die Rede. Was steht für Sie an erster Stelle, um überhaupt gute Angebote machen zu können?

Mir ist es wichtig, dass wir eine sehr gute, offene und wertschätzende Kommunikation führen. Dialogisches Arbeiten ist ein guter Ansatz, wir steuern das gemeinsam und nur so kann es gelingen. Schule bleibt ein ewiges Entwicklungsmodell, da ist immer etwas in Bewegung. Wir stehen als Caritas für kreative Lösungen und sind auch bereit, dabei sinnvolle Kompromisse einzugehen, damit die Mitarbeiter gut arbeiten können und Kinder gut aufgehoben sind.

Gibt es aus Ihrer Sicht eine Kernforderung, etwa an die Landesregierung Nordrhein-Westfalens?

In erster Linie fordern wir dazu auf, einen anderen Personalschlüssel aufzustellen. Denn die Kinderzahlen steigen weiterhin. Wir brauchen also mehr pädagogisches Personal und kleinere Gruppen. Denn letztendlich profitiert auch die Schule von einem guten Offenen Ganztag.

Wo legt der Caritasverband als Träger des Offenen Ganztags an 18 Schulen im ganzen Stadtgebiet inhaltliche Schwerpunkte?

Einen Schwerpunkt setzten wir im Bereich der Ernährung. Dazu haben wir eine Fachkraft eingestellt. Sie organisiert u.a. Seminare zum Thema „Esskultur“. Wir kooperieren auch mit der Technischen Universität (TU) Dortmund. Ferner ist uns die Bewegung wichtig, da wir Kinder in der ganzheitlichen Entwicklung unterstützen.

Die Caritas arbeitet auch eng mit dem DJK-Diözesanverband, der seinen Sitz in Dortmund hat, zusammen. Welche Sportart betrifft das?

Wir bieten gemeinsam das Schwimmen an, am liebsten an allen 18 Schulen. Jedes Kind soll möglichst ein Seepferdchen-Abzeichen haben, in den Klassen sollte es keine Schwimmanfänger mehr geben. Beim DJK ist unsere Ansprechpartnerin eine ehemalige Leistungsschwimmerin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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