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Das Ehrenamt ist kein Auslaufmodell

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Der Caritasverband Dortmund dankte allen Engagierten mit einem Fest zum Abschluss der Kampagne „Hilfe durch Dich“

Hilfen für Neugeborene, Kochen mit Geflüchteten, eine Smartphone-Sprechstunde – das und noch vieles mehr leisten Ehrenamtliche. Ihnen zu Ehren und vor allem zum Dank veranstaltete der Caritasverband Dortmund am 5. Oktober ein Fest in Garten des Franziskanerklosters. Diese abwechslungsreiche Veranstaltung war zudem der Abschluss der Jahreskampagne „Hilfe durch Dich“. Und dort bekamen die rund 250 Anwesenden, die sich engagieren, die Gelegenheit, für das Ehrenamt zu werben. Das taten zum Beispiel Andreas Hense und Christian Strupp. Sie gehören zum Team der Ostparkschrauber, die sich beim Ehrenamtsfest neben vielen anderen präsentierten. Gemeinsam mit den Bewohnern der Unterkunft Am Ostpark, die die Caritas betreibt, restaurieren sie gebrauchte Fahrräder. Mit denen sind Geflüchtete dann mobil, können etwa Behördengänge erledigen. „Über 450 Räder haben wir in drei Jahren bearbeitet“, fasst Christian Rupp zusammen. Doch warum opfert man seine freie Zeit, um anderen zu helfen oder sich um sie zu kümmern? Birgit Görgner bringt es auf den Punkt: „Weil ich etwas zurückgeben möchte.“ Caritaspfarrer Michael Ortwald ermunterte die Anwesenden zudem, Werbung für das Ehrenamt zu machen: „Sie sind Servicecenter auf zwei Beinen.“ Denn dieses Engagement sei ein „Zeugnis von Solidarität untereinander“. Ähnlich sah es auch Georg Rupa, der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Dortmund. „Das Ehrenamt ist weder ein Auslaufmodell noch ein Ladenhüter“, betonte Rupa. Vielmehr passe es sich den Gegebenheiten an und verändere sich. Die Jahreskampagne „Hilfe durch Dich“ ist zwar nun beendet, „es ist aber kein Abschied von einer Idee“.

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