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Hochbeete: eine nachhaltige Aktion im Nachbarschaftstreff im Althoffblock

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Als Kooperationsprojekt der Wohnungsbaugenossenschaft Spar- und Bauverein eG Dortmund und des Caritasverbands Dortmund e.V. hat der Nachbarschaftstreff im Althoffblock seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 das Ziel, das nachbarschaftliche Miteinander im Quartier zu unterstützen und zu fördern. Der Althoffblock ist ein altes historisch gewachsenes Wohnquartier in der südwestlichen Innenstadt Dortmunds und umfasst rund 2.000 Wohnungseinheiten in sieben Gebäudekarrees.

Gerlind Domnick, pädagogische Leiterin des Nachbarschaftstreffs, freut sich über das Engagement von ca. 45 ehrenamtlichen Personen. „Die Ehrenamtlichen initiieren und leiten hier aufgrund ihrer Hobbys, Interessen und Fähigkeiten über 30 offene Gruppenaktivitäten für alle Altersgruppen. Außerdem finden auf Initiative und unter Mitgestaltung der Ehrenamtlichen diverse Einzelveranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge, Ausflüge und Feste statt.“

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist im Nachbarschaftstreff schon seit längerem ein wichtiges Thema. So werden zahlreiche Dinge wie Kronkorken, Weinkorken, Handys und Briefmarken für den guten Zweck gesammelt und weitergeleitet. Außerdem gibt es seit einem Jahr ein Repair-Café, bei dem Ehrenamtliche ihre Unterstützung bei der Reparatur von Elektro-Kleingeräten sowie bei Holz- und Näharbeiten anbieten.

Aufgrund mehrerer Anfragen hat sich der Nachbarschaftstreff in drei Treffen mit rund 20 interessierten AnwohnerInnen mit der Planung und Umsetzung von vier Hochbeeten beschäftigt. Dabei wurden Ziele, Motivation, Möglichkeiten des eigenen Engagements sowie Fragen der Finanzierung besprochen. Eine Förderanfrage bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung des Umweltamtes Dortmund wurde mit 500 € positiv beschieden. Mit Unterstützung vom Spar- und Bauverein wurden dann vier Hochbeete in nachbarschaftlichen Aktionen gemeinsam gebaut und gefüllt. Bepflanzt werden sollen sie nun mit saisonalem Gemüse und Kräutern sowie mit Wildblumen, um Insekten Nahrung zu bieten. Es soll ökologisch gedüngt werden. Später soll gemeinsam geerntet und gekocht werden. Das Ziel ist, gemeinsam mit- und voneinander zu lernen, möglichst auch mit Kindern, und eine kleine Oase im städtischen Quartier zu schaffen.

Christian Nähle, von der städtischen Klimaschutzstelle, ergänzt: „Gesellschaftliches Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu fördern, ist eines unserer zentralen Anliegen. Dabei ist es für uns wichtig, dass nicht nur ökologische Fragen aufgegriffen werden, sondern dass ökologische Fragen auch mit zwischenmenschlichen Gesichtspunkten verbunden werden. Dies gelingt dem Nachbarschaftstreff hervorragend! Wir freuen uns mit dem Klimaschutzfonds – unserem stadteigenem Förderinstrument – das herzliche Engagement des Nachbarschaftstreffs zu unterstützen.“

Text: Gerlind Domnick, Foto: Dieter Schütze

 

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